Sexgott: BDSM. Session - Eine Ode an das Leben: Buch 2/3


Inhaltsverzeichnis

    1. Vorspiel - 13 -
    2. Feminines Vorspiel - 17 -
    3. Sadismus / Masochismus. - 22 -
    4. Feminismus II - 27 -
    5. Kleinigkeiten, die keine sind. - 34 -
    6. Spielzeugkiste. - 37 -
    7. Anbeten. - 50 -
    8. Geilmachen. - 62 -
    9. Positionieren. - 68 -
    10. Orgasmus kontrollieren. - 77 -
    11. Sinnbefreien. - 85 -
    12. Fesseln. - 88 -
    13. Verstummen. - 92 -
    14. Schlagen. - 94 -
    15. Klammern. - 108 -
    16. Luftanhalten. - 113 -
    17. Beschweren. - 118 -
    18. Wachsen. - 119 -
    19. Kratzen. - 121 -
    20. Beißen. - 123 -
    21. Abbinden. - 124 -
    22. Aufblasen. - 125 -
    23. Tunneln. - 127 -
    24. Vibrieren. - 129 -
    25. Elektrisieren. - 133 -
    26. Hypnotisieren. - 134 -
    27. Gießen. - 136 -
    28. Küssen. - 141 -
    29. Handarbeiten. - 143 -
    30. Blasen. - 146 -
    31. Spritzen. - 150 -
    32. Ficken. - 153 -
    33. Sonstiges. - 156 -

I. Session. - 162 -

II. Sessions: Planung, Aufbau und die Praxis. - 171 -

III.  Sessions: Vorbereitungen der Sub. - 177 -

IV. Alltagsspielereien. - 180 -

V Unsullied. - 184 -

VI. Keiner ist besser als Einer. - 189 -

VII. perfekte Sklavin. - 192 -

VIII.Die Fotze aus dem Kasten. - 197 -

IX. Subbie war unartig. - 200 -

X. Ist dir heiß Liebling?. - 205 -

XI. Vergewaaaa… ist das schön. - 207 -

XII. Rosa Nüttchen. - 209 -

XIII. Alle Zeit der Welt. - 213 -

XIV. Ferngesteuert. - 217 -

XV. Dr. Jeckyl and Mr. Hyde. - 227 -

XVI. Handarbeitsabend. - 229 -

XVII. Nur eine Nacht. - 232 -

XVIII. Schulmädchen. - 238 -

XIX. Der Gentleman. - 244 -

XX. Kopf und Körper. - 245 -

XXI. Softsession. - 249 -

XXII. Sonstige Sessions / Tipps. - 254 -

34. Epilog. - 258 -

 


1.     Vorspiel

 

Ich liebe die Frauen und ganz besonders meine eigenen. Und weil dies so ist, lebe ich mit ihnen. Und ich meine wirklich leben und kein Nebeneinanderherleben, ich meine lachen, reden, kuscheln, lieben und ficken, mit allem was ich habe und mit allem was sie hat. Und ficken mit allem was sie hat und allem was ich habe, geht nur mit BDSM und seinen Möglichkeiten. Vielleicht bin ich ein wenig verrückt, vielleicht nehm ich Sex zu wichtig, vollkommen egal, die Momente die ich am glücklichsten war, waren allesamt (vielleicht bis auf die Ausnahme der Geburten meiner Töchter) in den Armen einer liebenden Frau. Und wenn ich morgen abtreten muss, dann kann ich ruhigen Gewissens behaupten, ich habe gelebt, Gott, was habe ich gelebt! Ich habe Abenteuer gelebt, für die ich nicht das Haus verlassen musste, die erfüllender waren, als wenn ich am Gipfel eines 8000ers gestanden hätte. Ich habe gefickt, bis ich nicht mehr wusste, wohin mit meiner Geilheit und dabei habe ich geliebt, dass es mir bei den Augen herauskam. Wenn das Leben an meinem Ende noch einmal an mir vorbeiziehen sollte, dann würde wohl ein Porno dabei herauskommen, der nur in den wenigsten Gegenden der Welt legal gezeigt werden dürfte und es wäre der erste, in dem die wahre Liebe seinen Platz hat. Und das Schönste daran ist, dass dies noch kein Resümee ist, sondern mein gegenwärtiges Leben. Ich weiß es schon jetzt, ich habe das schon jetzt begriffen, jetzt, während es ist und nicht erst im Nachgang, wenn es nicht mehr sein kann, nicht mehr so sein kann. Mehr kann man nicht erwarten.

Wahrscheinlich versteht meine Leidenschaft, ja meine Besessenheit, für die Frauen nicht jeder. Es hat aber auch nicht jeder meine Erfahrungen, nicht jeder kennt dieses unbändige Gefühl in verliebte Augen zu sehen und zu leben, nicht jeder kennt den Unterschied zwischen Nebeneinanderherleben und Zusammenleben und nicht jeder kennt den Unterschied zwischen Zeitvertreibsgeficke und einem richtigen Fick. Bevor ich meinen Weg begann, bevor ich die „Mechanik“ dahinter verstehen wollte und lernen wollte und das zu einem besseren Mann und zu besseren Beziehungen zusammenfügen wollte, hatte ich ja auch Sex, hatte ich auch guten Sex, aber, es war noch nicht einmal annähernd das Gleiche. Manchmal passiert es mir, dass ich mich wahrhaftig vereinige, wahrhaftig zusammenwachse und in einem Meer aus Liebe bade und es rot in meinem Kopf blinkt „Wenn die anderen von Sex sprechen, wenn die Medien von Sex sprechen und selbst wenn viele Sex-Ratgeber von Sex sprechen, dann können sie einfach nicht das Gleiche meinen, was ich gerade erlebe, denn würden sie das Gleiche meinen, dann wäre mehr Glück und Ausgeglichenheit in dieser Welt, dann würden viel mehr strahlende, verliebte Paare durch die Welt laufen, sie können einfach nicht das Gleiche meinen, da ist ein Unterschied, da ist ein gewaltiger Unterschied“. Das ist meine Mission, diesen Unterschied zu verdeutlichen und zumindest ein paar Männern und somit Paaren wenigstens ein paar Denkanreize mit auf den Weg geben, auf einen Weg, der sie zu glücklicheren Männern und Paaren macht.

Kann ich das? Geglaubt habe ich das bevor ich dieses Projekt angegangen bin, nicht wirklich, aber mittlerweile kann ich das mit „Ja!“ beantworten. Bei einigen Männern habe ich das mitansehen dürfen, einige haben es mir geschrieben und so mancher auch in einer Rezension zu einem der Vorgängerbücher. Und es ist auch wirklich nicht so schwer und man muss es auch nicht mit so viel Energie und Besessenheit verfolgen, wie ich das tue. Ein bisschen mehr Verständnis für das eigene Geschlecht und das der Partnerin, ein bisschen mehr Wissen über das, was Sex ausmacht, ein bisschen mehr Willen, die Zeit nicht verstreichen zu lassen, sondern sie mit Leben zu füllen. Und ein bisschen mehr Offenheit, Fantasie und Geilheit in die sexuelle Begegnung bringen, um daraus die Liebe zu schöpfen, die es braucht, um sich beim Wiedersehen anzustrahlen und den anderen so sein zu lassen, wie er ist, mit all seinen Makeln und Fehlern. Dieses Bisschen genügt und wenn ich nur einem Paar den Anstoß geben kann, dieses Bisschen selbst zu finden, ist meine Mission schon mal nicht gescheitert.

Weniger Anspruch an das, was Beziehung erbringen muss und mehr an das, was Sex für die Beziehung leisten kann, das ist im Grunde mein Weg. Sex zwischen zwei Liebenden zur Kunst erheben und ihn zur Basis für ein glücklicheres und toleranteres Zusammenleben machen.

Und um den Sex zur Kunst zu erheben, ihn zu einem gelebten Kunstwerk zu machen, dafür bedarf es ein wenig Wissen des Mannes und den Willen sich daraus und aus den eigenen Erfahrungen eine Philosophie für die Sexualität und die Beziehung zu erarbeiten. Meine Philosophie ist vor allem in meinen ersten beiden Büchern in „Sexgott. Die Kunst Mr. Grey zu werden, ohne Schatten“ hinsichtlich Beziehung und Sex und bezüglich der härteren Gangart im ersten Buch dieser Triologie über BDSM, „Sexgott: BDSM. Maledom als Weg der Liebe“ dargelegt. Wenn du diese beiden noch nicht gelesen hast, fehlt die Basis für diesen Teil, der vor allem die praktischen Aspekte von BDSM abdeckt. Wie in diesen beiden Büchern immer wieder dargelegt, ist meist nicht das Was, sondern das Wer und das Wie die Bedingung dafür, dass es geil wird. Mag sein, dass du genügend Erfahrung und dieses Buch nur wegen den Spielideen in Händen hältst, dann ist das natürlich auch ok, mitunter fehlt dir aber wohl der Hintergrund von so manchem Begriff, den ich verwende.

Ich habe trotz der Triologie nicht den Anspruch ein Kompendium zu erschaffen und alle Spielarten darzulegen, weil ich explizit nur die behandle, mit denen ich Erfahrung habe. Zudem kommen einige fortgeschrittene Aspekte erst im dritten Buch „Sexgott:BDSM. Ein Weg ohne Ziel und Ende“. Dieser Teil behandelt vor allem das, was man zu zweit machen kann, ohne dritte einzubeziehen. Es ist das Praxisbuch, das auf der Darlegung meiner Philosophie in den vorangegangenen Büchern fußt. Die hier aufgezählten Praktiken sind sicher nicht für jeden und wahrscheinlich in ihrer Ausprägung nicht für jeden der Wahrheit letzter Schluss. Das sind die, die ich ausführe und sind so beschrieben, wie ich sie ausführe. Hier gilt, was ich schon in Buch 1 geschrieben habe, gehe deinen eigenen Weg, mach dein eigenes Ding daraus.

Auch dieses Mal kommt die weibliche Sichtweise nicht zu kurz und R teilt ihre Erfahrungen und Gedanken. Einzelne Kapitel sind gänzlich von ihr, wo dies nicht der Fall ist und es nicht anderweitig klargestellt ist, ist ihr Text eingerückt und kursiv gedruckt.

Teil 1 – Des Doms Handwerkszeug - wird für meine Verhältnisse partiell ungewohnt sachlich sein – weil es eben auch viel um Sachen geht. Aber wie es mein Stil ist, wird das Praxisbuch in Summe dennoch keine nüchterne Betrachtung der Möglichkeiten, vielmehr ist es vor allem in Teil 2 – im Playbook - gespeist von meinen intimen Erfahrungen von meiner eigenen Praxis, von meinen Nächten mit meinen Subs. Viele meiner Nächte waren im Grunde ereignislos oder gar misslungen und viele andere ganz ok, gut oder geil, doch manche stechen hervor und machen mich zu dem, was ich so frech auf meine Bücher schreibe. Selbstverständlich war ich stolz darauf, von begehrenswerten Frauen als Sexgott gesehen zu werden, mächtig stolz, aber das ist schon lange nicht mehr mein Antrieb. Ich will in Armen liegen, die mir Geborgenheit schenken, ich will einen Mund küssen, der mich am liebsten fressen würde, ich will die Zartheit einer Frau fühlen, die sich für mich öffnet und mit allem was sie hat, mit mir eins sein will. Ich will leben, ich will lieben, ich will das Leben lieben und ich will die Frau lieben, die es mit mir lebt.





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Sexgott: BDSM. Maledom als Weg der Liebe: Buch 1/3


Inhalt

 

  1. Vorspiel 11
  2. Warum?. 16
  3. Was ist dieses BDSM?. 22
  4. Sicherheit und Recht. 27
  5. Bin ich pervers?. 33
  6. Was braucht es, um ein Dom zu werden?. 35
  7. Wie mit BDSM anfangen?. 41
  8. Sexuelle Unterwerfung der Frau. 107
  9. Gefühle. 116
  10. Regeln. 123
  11. Erziehung. 141
  12. Strafen. 152
  13. Der Wille zur Macht. 159
  14. Der Schlüssel zu allem: Dom Talk. 161
  15. Sexphantasien. 175
  16. Tease and Denial 182
  17. Benützt werden. 185
  18. Eigentum sein. 194
  19. Sexy sein. 200
  20. Demütigung. 209
  21. Das Spiel mit der Angst. 215
  22. Nase hoch!. 219
  23. Shit happens. 222
  24. Auffangen, Nachbetreuung. 224
  25. Alltagsverhalten eines Doms. 230
  26. Dein eigener Weg. 236

 



1.     Vorspiel

 

Ich liebe die Frauen und ganz besonders meine eigenen. Und weil dies so ist, habe ich all dies gelernt und ja, zugegeben, weil es mich geil macht, wenn sie vor mir knien. Hand in Hand mit einer Innenstadtgöttin, mit ihrer Designerhandtasche, mit Rock, Strümpfen, Heels, ohne ihr Höschen und mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sie in nicht allzu ferner Zeit auf allen Vieren und all ihrer Statussymbole beraubt, meine Füße küssen wird, die neidischen Blicke der anderen Männer zu genießen, ist wohl eines der geilsten Gefühle derer sich ein Mann heutzutage hingeben darf. Das Schöne daran ist, dass diese Innenstadtgöttin nicht trotz der Verpflichtung mir die Füße zu küssen an meiner Hand ist, sondern unter anderem genau deswegen.

Der „Shades of Grey“-Hype wütet nun seit einiger Zeit in den Köpfen der Frauen und auch wenn das Verlangen, das dahintersteckt, schon immer in ihnen war, so trauen sie sich nun vermehrt diese Grenze zu überschreiten. Sexuell devot zu sein ist im femininen Mainstream angekommen. Frauen emanzipieren sich in sexueller Hinsicht von den Vorgaben der Emanzipation. Höchste Zeit und schön für uns Männer, aber es wirft neue Fragen für uns auf. Nach was sehnen sich diese Frauen eigentlich? Wie befriedige ich diese Sehnsucht? Was habe ich als Mann davon? Wie und wo kann ich all dies lernen?

Der Part der Frauen ist eigentlich einfach: Die Phantasien entdecken, entscheiden, dass sie sie ausleben wollen, vielleicht noch dem Partner mitteilen – fertig. Das einzige Problem für die Frauen: Der eigene Mann kann es (noch) nicht. In den Weiten des Internets tummeln sich viele Möchtegerndoms, die nur auf der Welle des Hypes schwimmen und eigentlich auch nicht wissen was sie hier tun. Und die paar Männer, die das wirklich können, sind mehr als nur beschäftigt mit den devoten Frauen, die sie jetzt schon haben. Mit wem also diese Phantasien ausleben?

Viele (Ehe)Männer stehen jetzt da, wie der vielzitierte Ochs vorm Scheunentor. Gerade noch war der Softie gefragt, der verständnisvolle „Was hättest du den gerne?“ Frager, der ausgedehntes Vorspielmacher, der romantische Ganzkörpermassagengeber und plötzlich aus heiterem Himmel ertönt der Ruf nach dem dominanten Mann, nach dem Herrn und Meister.  Nicht nur, dass der Mann noch nicht weiß, wie er dies in der Realität überhaupt umsetzen soll, seine Frau beschäftigt sich vielfach auch schon längere Zeit im Verborgenen damit und hat einen Wissensvorsprung. Dies bringt den Mann zusätzlich noch in die, der femininen Sehnsucht nach Dominanz widersprechenden, Defensive, denn man kann bei etwas nicht die Führung übernehmen, wenn man weniger darüber weiß. Diesem Umstand ein Ende zu bereiten, dafür ist diese Buchreihe da.

Lange war ich nach dem ersten Teil „Sexgott: Die Kunst Mr. Grey zu werden, ohne Schatten“ unsicher, ob ich eine Fortsetzung zum Thema BDSM schreiben soll. Die erfolglose Verlagssuche (es traute sich offensichtlich niemand so ein Buch zu verlegen) und die Schwierigkeiten, die mit einer Selbstveröffentlichung einhergehen – vor allem das Marketing und die anfänglich erfolglosen Versuche, das Buch auch verkauft zu bekommen. Einen Aufstieg eines solchen Buches in die Bestsellerliste hatte ich nie erwartet und der wird wohl nie passieren.  Es sind also nach wie vor keine finanziellen Gründe, wieso ich so viel Zeit und Energie in dieses Projekt stecke. Es sind die begeisterten Rückmeldungen der Männer, die meine Philosophie erfolgreich einsetzen konnten, die mich dazu bewogen haben. Und als Draufgabe für mich selbst, die Fortsetzung meines eigenen Weges. Nicht, dass ich den Weg, den ich dir hier nahelegen will, nicht schon gegangen wäre, aber manche Dinge werden einem erst so richtig klar, wenn man dazu gezwungen ist, diese so zu formulieren, dass sie von anderen verstanden werden. Das ist sozusagen meine Belohnung für die Bemühungen mein Wissen an andere Männer weiterzugeben: eine fertig ausformulierte Philosophie in meinem Kopf.

Auch diesmal stelle ich mich der Frage, was gerade mich dazu befähigt, Wissen über diesen mittlerweile im Mainstream ankommenden Teil unserer Sexualität an andere Männer weitergeben zu können. Zum einen natürlich meine langjährige Erfahrung damit. Zum anderen merke ich immer wieder bei Gesprächen mit Männern, die sich selbst als Dom definieren, dass ich ihnen Wertvolles und neue Denkansätze mit auf den Weg geben kann. Und Männer, die am Anfang ihres Weges stehen, wenden sich immer wieder an mich, mit ihnen am Herzen liegenden Fragen.  Zudem stand ich schon einigen Männern als Mentor zur Seite und durfte erleben, wie sich durch meine Philosophie ihr Mannsein und der Sex mit ihren Frauen zum Positiven entwickelt haben. Aber wohl am meisten für meine innere Sicherheit auf dem richtigen Weg zu sein, sorgt nach wie vor das Feedback der Körper der Frauen, mit denen ich das Vergnügen hatte, schöne Zeiten zu verbringen. Und mittlerweile auch das Feedback der Frauen, deren Männer meine Philosophie angewandt haben.

Dieses Buch ist als Teil des Gesamtprojekts zu verstehen und es empfiehlt sich vorher den ersten Teil „Sexgott: Die Kunst Mr. Grey zu werden, ohne Schatten“ gelesen zu haben. Ich werde keine Rücksicht nehmen auf Quereinsteiger. Gemäß dem Motto, die Basis ist die Grundlage aller Fundamente, setze ich voraus, dass dem Leser die bisherigen Ausführungen meiner Philosophie bekannt sind. Betrachten sie es als Fortsetzung für den an Dominanz und Unterwerfung interessierten Leser. Dieser erste Teil der dreiteiligen Buchreihe zum Thema BDSM behandelt vor allem die Initiation, die psychische Komponente und den Aufbau einer Dom/Sub Beziehung. Die Praxis von Sessions und fortgeschrittene Aspekte einer etablierten D/s Beziehung werden in den beiden folgenden Büchern behandelt werden. Trotzdem ist dieses Buch ein ganzheitliches Werk – und so wird Ihnen, werter Leser des ersten Teils, manches bekannt vorgekommen. Das liegt daran, dass ich mir einzelne bereits erwähnte Teile meiner Philosophie herausgepickt habe, um sie einerseits vertieft behandeln zu können und weil sie andererseits einfach zu BDSM gehören. Auch der vielleicht schon etwas versiertere Leser möge mir verzeihen, dass ich ihn mit so manchem ihm bereits bekannten Aspekt langweilen werde – es ist ein Buch vor allem, aber nicht nur, für den Mann am Beginn seines Wegs. Was sich mit Fortdauer des Buchs und vor allem der Buchreihe natürlich ändern wird und immer mehr Themen für vorgebildete Leser beinhalten wird.

Ich behandle explizit nur den Teilaspekt von BDSM in der Rollenverteilung männlicher Dom und weibliche Sub. Begrifflichkeiten werden in ihrer geschlechtlichen Ausprägung von mir daher auch nur in dieser Entsprechung verwendet. Dies repräsentiert keine Abwertung anderer Rollenverteilungen, sondern diese sind einfach nicht Thema dieser Buchreihe und nicht Teil meiner Expertise.

Die Stoßrichtung der Triologie ist aber vor allem, dass BDSM gemäß meiner Philosophie kein Rollenspiel, sondern gelebte Beziehungsrealität sein soll, denn dies ist mein wahrer Anspruch dahinter, dass es authentisch, dass es nicht gespielt ist. Ich will keine Schönfärberei, genau so wenig wie Schwarzmalerei. Ich will, dass es echt ist. Ich will, dass es echt ist, wenn sie stöhnt. Ich will, dass es echt ist, wenn sie weint und wenn sie lacht und wenn sie vor Schmerz schreit und wenn ich ihr auf den Arsch gehe, dann will ich auch, dass es echt ist. Weil ich nur so wissen kann, wer und wo wir gerade sind. Denn vor allem will ich, dass es echt ist, wenn sie sagt, sie liebt mich. Und ich will später einmal sagen können, dass das nicht nur meine Geschichte und nicht nur meine Version der Wahrheit ist, sondern unsere gemeinsame Wahrheit ist. Dass es wirklich so gewesen ist, dass da wirklich zwei Menschen waren, die sich so nah waren, dass sie sich noch immer liebten, als sie vollständig ohne Maske voreinander standen, einfach als der Mensch der sie gerade waren. Wenn ich eine Frau unterwerfe, dann will ich es spüren und ich will es spüren, wenn sie da ist, wenn sie weg ist, wenn sie lacht, wenn sie weint, wenn sie traurig, wenn sie glücklich ist, ich will sie erfahren und in ihr eintauchen und mich in ihr verlieren und mich doch mehr als je zuvor selber wiederfinden, ich will spüren, wer sie wirklich ist. Ich will sie lieben mit jeder Faser und darum ist mir das so verdammt ernst. Daher schäle ich alle Rollen ab, die sie bislang nur gespielt hat und erschaffe sie neu, was ich aber nur erschaffen kann, weil sie es eigentlich ist, die es erschaffen wird und ich sie nur leiten muss, um zu sich selbst zu finden. Ich bettle nicht darum, ich bitte nicht einmal darum, ich nehme es mir, ich nehme sie mir und vereinige ihr Wesen mit meinem.

Ich verstehe BDSM also nicht als Rollenspiel oder als Traumwelt in die ich mit meiner Sub während einer Session eintauche. Nein, ich will, dass sich die Frau mir wirklich, wahrhaftig sexuell unterwirft, denn nur dann macht es mich an und nur dann kann es auch die Frau dauerhaft anmachen und nur dann kann sie sich vollständig geben. Und nur dann weiß ich, dass ich als Mann gemeint bin und nicht die Kunstfigur, die die Peitsche schwingt. Und nur dann weiß ich, dass es echt ist.

Und ich verstehe BDSM nicht als etwas Dunkles und Schwarzes, als etwas für „Sonderlinge“ oder gar „Perverslinge“ und schon gar nicht als Gewalt, der BDSM, den ich meine, ist lebbar in einer Liebesbeziehung, stellt sogar deren Basis dar, der BDSM, den ich meine, ist Liebe.




8.     Sexuelle Unterwerfung der Frau

 

Warum überhaupt? Warum kickt eine Frau das überhaupt, unterworfen zu werden? Nun, die Frau an sich hat eine wichtige biologische Rolle, sie wählt die Gene aus, die sich fortpflanzen. Sie wählt intuitiv aus den vorhandenen Werbern die hochwertigsten Gene, den Mann der würdig ist, sich fortzupflanzen. Und indem sie sich unterwirft, gibt sie dem Mann, der dazu fähig ist, dies mit ihr zu machen, einen besonderen Wert und somit auch dem Sex mit ihm. Sie teilt damit ihrem Unterbewusstsein und ihrem Körper mit, dass dieser Mann hochwertige Gene besitzt. Dadurch, dass sie sich klein macht und dich zu einem über ihr stehenden Mann erhebt, wirst du sexuell äußerst attraktiv, weil du damit außergewöhnliche Gene repräsentierst. Und das führt unweigerlich dazu, dass ihr Körper alles in Bewegung setzt, um sich mit diesem Mann zu vereinigen. Das ist das ganze Geheimnis hinter der Geilheit, die Frauen bei einem gekonnt dominanten Mann verspüren.

 

Die arme Frau

Oberflächlich von außen betrachtet könnte man mit einer unterworfenen Frau Mitleid haben. Gerade in den etwas schizophrenen Zeiten in denen zur gleichen Zeit über #MeToo und Shades of Grey diskutiert wird, ist dies eigentlich breiter gesellschaftlicher Konsens. Weil es eben oberflächlich betrachtet wird.  Die arme Frau wird unterworfen, sie wird erzogen, sie wird beschimpft, sie wird benützt, sie wird auf ihre Sexualität reduziert, sie wird bestraft, gezüchtigt und vieles mehr. Also all das, was uns Männern anerzogen wurde, was wir nicht mit Frauen tun dürfen.

Doch dies alles geschieht (zumindest in meiner Interpretation) nicht gegen, sondern für sie und gemeinsam mit ihr. Es geht bei der Beurteilung dieser ganzen Begrifflichkeiten und den dahinterstehenden Handlungen nicht um das Was, sondern ausschließlich um das Wer und vor allem das Wie. Wenn ich einem Unbedarften erzähle, was ich alles mit meinen Frauen mache, dass ich sie unterwerfe, dass ich sie schlage, dass ich sie beschimpfe, dass ich sie erziehe, dass ich sie benütze und, und, und, dann wäre es für diesen keine Kunst, dies alles zu verurteilen, mich als schlimmsten aller Männer zu bezeichnen und mich Frauenfeind oder gar -hasser zu nennen. Aber weil es eben nicht um das Was geht, sondern darum, wer das mit ihnen macht und vor allem, wie er es mit ihnen macht, bin ich das Gegenteil und für viele Frauen wohl der größte männliche Freund, Förderer und Liebhaber, den sie in ihrem Leben hatten.

Arm ist nicht die Frau, die kunstvoll sexuell unterworfen und somit sexuell eigentlich befreit wird. Arm ist nicht die Frau, die Mittelpunkt allen sexuellen Geschehens ist und die im Spiel erzogen, benützt, sexualisiert, bestraft und gezüchtigt wird im Maß und in der Art, in der sie das anturnend findet. Arm ist die Frau, die einer ereignislosen Beziehung leben muss, die ereignislosen Sex erdulden muss, die angeschwiegen wird, die Mittelpunkt von Langeweile und sonst gar nichts ist, die unter der ungeilen Alltagsdominanz ihres Mannes leidet oder gar selbst die ganze Verantwortung schultern muss und die keine Liebe erfährt – also in einer ganz normalen handelsüblichen Partnerschaft lebt.

Und als Mann, der sich traut, sich seine Frau sexuell zu unterwerfen, bist du heute definitiv etwas Besonderes. Dazu braucht es durchaus Mut um über das Anerzogene und von der Gesellschaft Vorgegebene hinwegsteigen zu können. Dazu braucht es ein wenig „Ohren anlegen“ bei so manchem Thema, das in der Öffentlichkeit diskutiert wird, bzw. zu lernen, dass dies eine andere Ebene ist und dass die, die es diskutieren nicht deine Erfahrung und dein Wissen haben. Es gilt zu lernen, dass dies Liebe sein kann, dass es ihr entspringen und sie befördern kann und es gilt zu erfahren, dass wenn es gekonnt gemacht wird, es dies nicht nur kann, sondern es auch tut.

 

Die weibliche Sicht der Dinge

Da ich in der glücklichen Lage bin, eine Sub zu haben, die mit vielen Talenten gesegnet ist, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und eines dieser, das Schreiben, genützt, um die feminine Perspektive in das Buch zu bringen. R kennst du ja schon aus dem Chat im letzten Kapitel. Warum sind Frauen da dabei, was geht in ihnen vor, welche Aspekte sind ihnen wichtig? Diese Fragen wird sie versuchen (zumindest für sie geltend) in ihren Texten zu beantworten.

 

Das sagt R dazu:

Ich kann nicht für „die Frauen“ sprechen, ich kann nur von mir erzählen, es sind meine Erfahrungen, die mich dorthin geführt haben, es ist unsere Geschichte, die wir daraus gemacht haben, es ist etwas sehr Persönliches, so wie alles in diesem Buch, intime Geheimnisse.

Es wäre mir zu Beginn nicht in den Sinn gekommen, dass ich unterworfen werden möchte, ich konnte nicht einmal mit dem Ausdruck „devot sein“ etwas anfangen. Ich wollte lediglich herausfinden, inwieweit Lust und Schmerz bei mir zusammengehören und diese Neugier ließ mich meinen Herrn finden und ein unglaubliches Abenteuer beginnen. Dass daraus eine so besondere Geschichte werden sollte, eine Verbindung die weit über die Bettkante hinausgeht, das konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht wissen. Aus heutiger Sicht ist aber genau dies einer der wichtigsten Gründe, wie es gelingen konnte, dass er mich unterwarf, warum ich immer noch mit ihm beisammen bin, und auch immer noch glücklich in genau dieser Funktion, als seine Sub, seine kleine Fotze. Es ist dieses „mehr“, was mich glücklich bei ihm bleiben lässt, dieses „mehr als nur ficken“. Die Zuneigung zu mir als ganze Frau, der Respekt für mich als Mensch, die Akzeptanz meiner versauten Seiten. Meine Unterwerfung geschah nicht von heute auf morgen, sie war mit vielen Umwegen verbunden, wundervollen Umwegen, und rückblickend war es ein ziemlicher Aufwand, den mein Herr betrieben hat, um mich quasi davon zu überzeugen, dass es genau das ist, was ich will. Dieser Umweg führte über ganz viel Aufmerksamkeit, Achtung, Wertschätzung und Zuwendung. Es war ein tiefes Vertrauen, das er zu mir aufgebaut hat, ein Gefühl der Sicherheit und der Geborgenheit. Er bewies mir immer wieder, dass er auf mich aufpasst, dass er mich beschützt, nichts gegen meinen Willen tut, auch wenn er mich meines Willens vordergründig beraubt, um mich seinem zu unterwerfen. Letztlich passierte nichts, wofür ich nicht bereit war.

Es war ein Prozess und das ist es immer noch. Die Dinge die ich heute bereit bin für ihn zu tun, wären am Anfang natürlich undenkbar gewesen, das hätte mich heillos überfordert und ich wäre schreiend davon gerannt. Mein Herr war aber so einfühlsam und geschickt, die Dosis stets ein wenig zu steigern, behutsam mich zu fordern und so mein Verlangen wachsen zu lassen.

Heute verstehe ich Unterwerfung, als eine extreme Form der Hingabe. Ich schenke mich meinem Herrn, lege meinen Körper, meinen Geist und mein Herz in seine wissenden Hände.  Dabei erlebe ich mich selbst immer wieder in einer unglaublichen Intensität, entdecke Neues, lerne mich besser kennen. Sub zu sein, ist für mich wie eine Reise, mit meinem Herrn als Reiseführer und ich erfahre so vieles über mich selbst, über das Frausein, das Mannsein, das Leben und die Liebe.

In mir gibt es, neben der starken, selbstbestimmten Frau, die ich im Alltag glücklicherweise sein darf, noch ganz andere Seiten, dunkle Seiten, primitive, auch naive. Aspekte, die im „normalen“ Leben keinen Platz haben und die ich mir teilweise auch nicht eingestehen wollte, weil sie nicht dem Bild entsprechen, das ich gerne von mir habe. Doch auch diese Teile meiner Persönlichkeit wollen gelebt werden. Ich will eine Schlampe sein dürfen, will auch mal klein sein dürfen, will Verantwortung abgeben, keine Entscheidungen treffen müssen. Ich will versaut sein. Eine fickrige, kleine Hure.

Seit ich diese Seiten meiner Weiblichkeit ausleben darf, fühle ich mich vollständig. Und dafür bin ich meinem Herrn unendlich dankbar. Das ist wohl der wichtigste Grund, warum ich es zulasse, warum ich es brauche, dass er mich unterworfen und in seinen Besitz genommen hat. Er gibt mir dadurch die Möglichkeit, dies auszuleben, meine Sehnsüchte zu stillen, er lässt mich eine Schlampe sein, Hure, Prinzessin, Göttin, Sexsklavin, Dienerin. In den Stunden unseres Beisammenseins ist alles andere unwichtig, meine/unsere Sexualität ist das zentrale Thema, der Fokus ist auf uns und unserer Körperlichkeit. Und das ist eine unbeschreibliche Befreiung für mich. Paradox eigentlich, dass ich durch eine Inbesitznahme meine persönliche Freiheit erlange, aber so ist es.

Er übernimmt die Verantwortung, ich bin unschuldig, weil ich ja gezwungen werde und alles, was ich mache, geschieht, weil er es befiehlt. Ich muss die versautesten, dreckigsten Spielchen spielen, muss verrückte Dinge tun und brauche mich nicht dafür zu schämen oder rechtfertigen, denn ich mache es wegen ihm. Das half mir, über viele meiner Schatten zu springen, half mir, meine Grenzen und meinen sexuellen Horizont zu erweitern, ließ mich Vorlieben entdecken, die ich alleine niemals gefunden hätte.

Ich tauchte immer tiefer ein, in mich selbst, in die Weiten meiner Weiblichkeit, in die dunklen Abgründe, die es lieben, sich zu unterwerfen, und es entstand in mir der Wunsch und das primitive Verlangen, einem Mann zu gehören. Einem Mann, der stark genug ist, der es schafft mich zu erobern und in seinen Besitz zu nehmen, einen Mann, der es vor allem verdient hat, dass ich mich ihm unterwerfe und völlig hingebe. Nicht weil er mich dazu zwingt, sondern weil es mein eigener Wunsch ist.

 

Ich genieße es, meinen Herrn auf ein Podest zu stellen, ihn zu vergöttern. Ich lasse ihn groß werden, gebe ihm Macht über mich und beuge mich seinem Willen, weil ich es sexy finde, wenn er sicher, stark und selbstbewusst über mich bestimmt. Es turnt mich an, wenn er mich mit seinem strengen Blick durchbohrt, es macht mich feucht, wenn er Außergewöhnliches mit mir anstellt, wenn er mutig genug ist, Dinge mit mir zu tun, die gegen alle gesellschaftlichen Vorgaben sind. Es erregt mich, wenn er mich fordert, mich benutzt, grob zu mir ist, mir seinen Willen aufzwingt, mich spüren lässt, dass ich seine Sub bin.  Dann sehe ich seine übersteigerte Form des Mannseins und meine, auf Sexualität reduzierte, Weiblichkeit. Die Kraft die daraus entsteht und das Glück, dies erleben zu dürfen ist unbeschreiblich.  Es erfüllt mich mit einer tiefen Zufriedenheit, die ich mit in den Alltag nehme.

Sessions mit meinem Herrn fordern mich, kicken mich, strengen mich mitunter auch sehr an und bringen mich an meine Grenzen, aber danach bin ich erfüllt, fühle mich ganz, bin stolz, zufrieden und ausgeglichen. Ich bin eine starke, selbstbewusste Frau, die ihr Leben im Griff hat, aber bei ihm darf ich klein sein, muss nichts bestimmen, darf in hoch konzentrierter Form sexuelles Wesen sein.

 

 

 

Was von ihrer Seite im Wege steht

Bei der vollständigen sexuellen Unterwerfung deiner Frau, nach dem Start der BDSM-Beziehung, werden dir die psychischen Praktiken in diesem Teil behilflich sein. Aber vorweg etwas Generelles dazu: Die Unterwerfung einer Frau gibt es nicht geschenkt, sie ist das Wertvollste, dass dir deine Frau geben kann. Wenn du sie besitzt, dann besitzt du alles, was sie zu geben im Stande ist. Sie hat keinen Pfeil mehr im Köcher und diesen letzten Pfeil wird sie erst verschießen, wenn du ihr bewiesen hast, dass du es wert bist, dass du fähig bist, sie zu unterwerfen, dass du dazu fähig bist, dies zu einem aufregenden Ritt für euch zu machen und dass du sie liebst. Sie gibt sich dir völlig hin, begibt sich völlig in deine Hand. Das ist ein beträchtliches Risiko, das sie eingeht und dieses Risiko wird sie nur eingehen, wenn sie sich absolut sicher ist, dass es das wert ist und dass sie nicht verletzt werden wird.

Denn sie ist sich intuitiv einer Tatsache bewusst: Macht korrumpiert. Das, was jeder Diktator und viele Politiker, Unternehmer und Stars erleiden, erwischt auch viele Doms: Größenwahn. Indem sie die Macht an dich abgibt, geht sie das Risiko ein, unter deinem Größenwahn zu leiden. Es erfordert eine gehörige Portion Integrität, Disziplin und Größe, dabei am Boden zu bleiben. Am Boden zu bleiben, nicht zum Alltags-Arschloch zu werden, liebender Mann zu bleiben (werden) während du von deiner Frau vergöttert wirst, und das ist nicht so leicht, wie es im Vorhinein wirken mag.  Mit der Unterwerfung deiner Frau geht also nicht nur Vergnügen, Hingabe und sexuelle Erfüllung einher, sie ist ebenfalls eng verbunden mit der    (Mit-)Verantwortung für das seelische und körperliche Wohlbefinden deiner Frau. Wenn sie sich fallen lässt, dann kann sie idealerweise die Sorge um sich selbst fallen lassen und diese musst du auffangen und für sie an ihrer statt walten lassen.

Mit dem Start der BDSM-Beziehung kann die Unterwerfung mitunter schon sehr weit fortgeschritten sein, in der Regel hat sie aber erst begonnen. Sie braucht Zeit um sich in dieser, für sie wahrscheinlich neuen Rolle, zurecht zu finden und du musst erst Schritt für Schritt deine Macht festigen und ausbauen. 

Wie so oft bei Frauen, stehen dir bei ihrer vollständigen Unterwerfung ihre Erziehung und die lieben gesellschaftlichen Moralvorstellungen im Weg. Sie wird immer wieder Gewissensbisse bekommen und muss das erst stückweise in das Gesamtbild ihrer Persönlichkeit, das sie von sich hat, integrieren. Fragestellungen wie „Bin ich pervers?“, „Sollte ich nicht eine gleichberechtigte, selbstbestimmte Frau sein?“, „Wieso tu ich mir das alles an?“, „Habe ich mir meinen Traumprinzen wirklich so vorgestellt?“ werden vor allem in der nüchternen, nicht erregten, Phase zwischen den Sexualakten auftauchen. Beantworten kann sie sich diese Fragen nur selbst. Aber du kannst ihr bei den Antworten zur Seite stehen und ihr helfen diese Antworten für sie akzeptabel zu machen. Gib ihr zu verstehen, dass du diesen inneren Kampf verstehst, dass er völlig normal ist und beweise ihr vor allem, dass diese Gewissensbisse mit dir als Dom völlig unnötig sind und du es vor allem Wert bist, diesen Kampf zu führen und zu gewinnen.

Unbedingt notwendig ist es aber, dass du dich davon nicht erschrecken lässt und „rücksichtsvollerweise“, jetzt mal eine Pause einlegst. Würdest du jetzt innehalten, musst du wieder von vorne beginnen und dieser erneute Beginn hätte weniger Kraft, weil er eben schon einmal da war und fehlgeschlagen ist. Jetzt, kurz nach dem Start der BDSM-Beziehung, ist das Eisen heiß, jetzt muss es geschmiedet werden. Jetzt musst du ihr Gewissheit geben, dass das alles keine leeren Versprechungen waren und es weitergehen wird. Jetzt musst du ihr zeigen, dass sie ernsthaft beginnen kann, ihre eigene Energie zu investieren, ohne enttäuscht zu werden. Als empathischer Dom nimmst du auf ihre Gewissensbisse zwar Rücksicht, lässt dich davon aber nicht von deinem Plan, sie zu unterwerfen, abbringen. Zeige ihr, dass die Geilheit und Nähe, die aus diesem Beziehungsmodell entstehen können, es allemal wert sind, sich zwischendurch mal ein bisschen „pervers“ und „abnormal“ zu fühlen.  Und überdies ist es ratsam, gerade am Beginn, die Schlagzahl etwas zu erhöhen, ihr also nicht zu viel Zeit zum Nachdenken und zum Grübeln zu geben. Spätestens, wenn ihre Fotze nass ist, hat sie die Gewissensbisse vergessen. Also, was macht ein Dom daher um diese Schranke zu überwinden? Er sorgt dafür, dass ihre Fotze nass bleibt – die folgenden Kapitel werden dir hierzu nützliche Informationen liefern.

 

 

 

 

Die Mittel zur Etablierung und Erhaltung deiner Macht

Nun, was sind also deine nächsten Schritte, nachdem du deine Machtübernahme inszeniert hast? Bis jetzt warst du wahrscheinlich damit beschäftigt, BDSM überhaupt zum ernsthaften Thema in eurem Sexleben zu machen und erstmal in die Gänge zu kommen.

Als erstes, stelle Regeln für dein Verhalten beim Sex für dich selbst auf! Ab jetzt bist du ein Dom und du verhältst dich auch so. Du musst das nicht immer und nicht pausenlos sein, aber dein Verhalten muss dich für sie eindeutig als ihr Herr erkennbar machen. Du musst den Willen zur Macht haben und die Mittel haben, um diese durchzusetzen, denn geschenkt wird dir das, wie bereits erwähnt, nicht.

 

Das Kochrezept um eine Frau zu unterwerfen:

Man nehme 1 Kg pure Liebe, 10 einfache Regeln mit einem Teelöffel Erziehung, 100 ml konsequenten Machtwillen, 666g leidenschaftliche, empathische und authentische Dominanz, verrühre dieses, unter Zuhilfenahme von reichlich Dom Talk, mit dem Saft ihrer geilen Fotze, bis die Masse eine weiche Konsistenz erreicht. Anschließend wird der Kuchen im Ofen der Lust in der sich langsam steigernden Hitze stetiger Sessions gebacken, bis er aufgeht und das Herz und den Kopf der Frau erreicht.


In den folgenden Kapiteln sind viele der Mittel beschrieben, mit denen du die sexuelle Unterwerfung deiner Frau ausbauen, festigen und erhalten kannst. Großteils unterliegt es deinem Geschmack, Stil und deinen Talenten, welche davon du einsetzen möchtest. Wähle einfach das, was euch beide kickt. Aber die genannten Zutaten sind die Grundzutaten, ohne die bringt alles andere nur wenig:


Liebe: Ohne Liebe (deine zu ihr und ihre zu dir) wird sich eine Frau niemals vorbehaltlos unterwerfen. Sie wird sich instinktiv davor schützen, verletzt zu werden und dadurch den Weg blockieren. Mehr dazu im Kapitel 9 Gefühle.


Regeln: Die Regeln sorgen für die Struktur und den Machterhalt. Jede Beziehung hat Regeln nach denen sie funktioniert. Im Falle einer Dom-Sub Beziehung werden diese eben offen ausgesprochen und eingefordert. Mehr dazu in Kapitel 10 Regeln.


Erziehung: Durch die Erziehung deiner Sub entwickelst du sie und somit auch dich und in letzter Konsequenz eure Beziehung zueinander. Mehr dazu in Kapitel 11 Erziehung.


Machtwillen: Könnte man auch als Motivation des Aktiven, des Doms bezeichnen. Ohne diese Motivation, ziehst du das Ding schlicht und einfach nicht durch. Siehe Kapitel 13 Der Wille zur Macht


Dominanz: Die zentrale, männliche Eigenschaft, um die sich die weibliche Geilheit beim Sex dreht. Siehe Teil 1, „Sexgott, die Kunst Mr. Grey zu werden, ohne Schatten“ dieses ist quasi ein einziges Plädoyer für männliche Dominanz im Bett.


Dom Talk: Man könnte es auch Kommunikation beim Sex nennen. Ich nenne es halt Dom Talk um die damit ausgedrückte Dominanz deutlicher erkenntlich zu machen. Wie schon mehrfach erwähnt (und ich werde nicht müde es zu betonen) ist dies das Hauptwerkzeug, das alles andere erst zum Leben erweckt. Mehr dazu findest du im ersten Buch und im Kapitel 14 Der Schlüssel zu allem: Dom Talk.

 

Die restlichen Zutaten kannst du wie gesagt nach Geschmack und Tagesform/-geilheit verwenden.



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Sexgott: Die Kunst Mr. Grey zu werden, ohne Schatten


Inhaltsverzeichnis


1. Vorspiel

2. Woher wir kommen

3. Wo wir sind

4. Einfluss des Feminismus

5. Ein mythisches Wesen: Die Frau

6. Ein richtiger Mann!

7. Frau und Mann in der Beziehung

8. Sexualität, ein Definitionsversuch

9. Deine eigene Welt

10. Hilfe! Meine Frau will keinen Sex

11. Was Frauen wirklich geil macht

12. Dominanz

13. Leidenschaft

14. Empathie

15. Attraktivität

16. Die ersten Schritte

17. Das Vorspiel vor dem Vorspiel

18. Dirty Talk

19. Das Vorspiel

20. Oft probiert, selten erreicht: Der weibliche Orgasmus

21. Klitorale Stimulation

22. Cunnilingus

23. Squirting

24. Multiple Orgasmen

25. Einfach lieb ficken

26 .Schwanzvergleich

27. Sex in einer Langzeitbeziehung

28. Swingen, Sex außerhalb der Partnerschaft

29. Fortgeschrittene Dominanz

30. Just do it

31. Vom guten Liebhaber zum richtigem Mann



291 Seiten






1.Vorspiel


Ich liebe die Frauen und ganz besonders meine eigene. Und weil dies so ist, habe ich all dies gelernt. Ja und zugegeben, weil ich gerne Sex habe und ja, ebenfalls zugegeben, weil ich zwanghaft überall der Beste sein will. Ich dachte nicht, dass es so viel zu lernen gibt und auch nicht, dass es so lange dauern würde.

Ich behaupte noch immer nicht der Beste zu sein und doch bin ich mir sicher, dass es ein paar Frauen gibt, die, wenn sie später einmal darüber nachdenken, wer denn der beste Liebhaber war, den sie je hatten, an mich denken werden. Es gibt auch sicher viele, die mich längst vergessen haben, und es gibt auch sicher welche, die sich beim Gedanken an mich als besten Liebhaber vor Lachen krümmen werden. Mein Weg war lang und nicht immer ohne falsche Abzweigung.


Auch wenn ich niemals alles lernen werde, so habe ich doch nun das Gefühl, angekommen zu sein und zumindest genug zu wissen. Genug, um mein Wissen weiterzugeben, denn ich weiß, dass ich es im Bett drauf habe. Und ich habe es nicht nur drauf, ich erfülle auch das weit wichtigere Kriterium um Wissen weiterzugeben, ich weiß warum ich es drauf habe.

Womit wir bei der Frage sind, die zumindest ich mir immer stelle bevor ich meine Zeit für einen Ratgeber verwende: Wer ist es, der da schreibt? Viel zu oft bin ich enttäuscht worden. Nicht bei der Antwort auf die Frage, denn Doktoren, Professoren, Magister, erfahrene Therapeuten und langjährige Trainer gibt es genug. Sondern ich bin enttäuscht worden, beim Rat den mir der Autor gab. Viele schreiben, weil es ihr Job ist oder weil ihre Reputation es ihnen ermöglicht, damit Geld zu verdienen und nicht, weil sie etwas zu sagen haben. Es ist nicht mein Job zu schreiben und meine öffentliche Reputation auf diesem Gebiet ist nicht vorhanden, aber ich habe etwas zu sagen.


Und ich bin auch keiner der sonstigen Sex-Gurus, die mal ein abscheulicher Nerd waren und durch ihre wundersame Verwandlung zu einem Star in der lokalen Weiblichkeit wurden und jetzt jede Woche 10 Frauen flachlegen. Die wahre Leistung, die ich für mich in Anspruch nehme, ist die Tatsache, es geschafft zu haben, das Sexleben mit meiner Frau über 20 Jahre hinweg spannend und die Liebe die wir zueinander verspüren in der Intensität des ersten Tages erhalten zu haben. Nein, ich bin kein Frauenheld, ich bin ein ganz normaler Familienvater mit einer bezaubernden Frau und zwei entzückenden Töchtern. Die einzige Ausnahme zur Normalität ist vielleicht, dass mir meine Frau erlaubt, Sex mit anderen Frauen zu haben und ich diese Erlaubnis auch auslebe. Ich war auch nie ein Nerd und ich hab auch keine wundersame Verwandlung hinter mir. Ich habe einfach über 25 Jahre hinweg kontinuierlich hinzugelernt.


Die Idee dieses Buch zu schreiben, stammt nicht von mir. Sie stammt von mehreren Frauen die ich auf meinem Weg getroffen habe. Als Iris  gemeint hat, ich müsste das anderen Männern lehren, habe ich noch darüber gelacht. Als Alice, Alena und meine Frau unabhängig voneinander dieselbe Idee hatten, begann ich darüber nachzudenken. Zugegeben habe ich es genossen, als einer von wenigen die’s drauf haben dazustehen und dieses auch weidlich ausgenützt. Andererseits machten mich die vielen Geschichten über reizlose Beziehungen und langweilige sexuelle Begegnungen traurig.


Vor allem Sandra (41) stimmte mich nachdenklich. Hatte sie doch schon mit mehr als 50 Männern geschlafen (inklusive ihrem langjährigem Ehemann) und nicht ein einziges Mal hatte sie während des Sex einen Orgasmus, wenn sie es sich nicht selbst gemacht hatte. Sie hat also mit mehr als 50 Männern geschlafen und kein einziger war fähig, sie zum Orgasmus zu bringen, nicht einmal ihr Ehemann, der 15 Jahre Zeit hatte zu lernen. Sie hatte immer gedacht, es läge an ihr und sie könne so halt nicht zum Orgasmus kommen.


Was aber definitiv nicht sein kann. Schließlich hatte sie mein Bett regelrecht unter Wasser gesetzt und multiple Orgasmen erlebt, von denen auch noch die Nachbarn in der übernächsten Straße etwas hatten. Noch dazu hat sie als langjährige Sportlerin eine Vaginalmuskulatur, mit der sie Nüsse knacken kann (eine schwache Muskulatur wird ja gerne als Grund für mangelnde Orgasmusfähigkeit angeführt). Und kommen Sie mir jetzt ja nicht mit einem vorgespielten Orgasmus und dem Harry und Sally Totschlagargument. Wenn Sie drei Finger in der Dame haben, diese von der zuckenden Vaginalmuskulatur fast zerquetscht werden und es aus ihr herausspritzt, dass Sie sich die Dusche sparen können, dann hat die Gute gerade einen Orgasmus. So etwas kann man nicht vorspielen und warum sollte sie das auch tun? Sie kommt zu mir um Orgasmen zu haben und nicht weil sie mich liebt. Sie kommt nicht den weiten Weg zu mir, um mir Orgasmen vorspielen zu dürfen. Also an ihr liegt es definitiv nicht.

Bleibt eigentlich nur ein Rückschluss: Es liegt an den Männern! 50? Ja, an allen 50! Und sie ist vor allem kein Einzelfall, ich kenne einige mit einer ähnlichen Geschichte. Originalzitat Sandra: „Die haben es alle nicht drauf“. Auch wenn’s schön ist, die eine Ausnahme zu sein, bleibt, selbst wenn Sandra ein besonderes Talent zum Herausfinden unfähiger Liebhaber haben sollte, der Fakt: Da läuft doch etwas grundsätzlich falsch in unserer Sexualität. Wahrscheinlich aber nicht nur da.


Als Alena die Liebe ihres Lebens getroffen hat und mich nach einiger Zeit allen Ernstes dazu bewegen wollte, dass ich ihm das alles beibringen solle (übrigens in völliger Naivität gegenüber männlichem Verhalten), war ich überzeugt: Die meinen das wirklich ernst.

Spätestens aber, seit meine Frau nach 15 jähriger Beziehung vor Glück und Rührung darüber weinend unter mir lag, dass sie eine Frau sein durfte, die ihrem innersten Wesen folgt, bin ich überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein und das dieser Weg veröffentlicht werden muss.

Tja und da sitze ich nun und versuche dies zu tun. Meine Philosophie ist sicher nicht die einzig Wahre und wahrscheinlich hat sie auch Schwächen, die ich noch übersehen habe. Vielleicht funktioniert sie nur bei den Frauen, die ich auf meinem Weg getroffen habe. Auf jeden Fall aber, habe ich sie zu Ende gedacht und dabei darauf Wert gelegt, dass sie ganzheitlich ist. Vielleicht wird es auch nur ein weiterer belangloser Ratgeber, aber zumindest hat mir meine Philosophie eine wunderbare Beziehung und ein glückliches Leben beschert. Eine bezaubernde Frau, mit der nach 20 Jahren im Bett noch immer Leidenschaft pur herrscht, die mich noch liebt wie am ersten Tag und mir dennoch (oder vielleicht auch gerade deshalb) erlaubt, mit anderen Frauen Sex zu haben ohne dieses Recht selbst wahrzunehmen (Versuche in dieser Richtung hat sie übrigens mit der gleichen Erkenntnis wie Sandra abgebrochen). Seltsamerweise zieht sie selbst eine gewisse Befriedigung daraus, einen Mann zu haben, der von anderen Frauen begehrt wird. Aber vielleicht ist das ja gar nicht so seltsam.


Aus meiner eigenen Lernphase weiß ich, dass es schwierig ist, alle Informationen, die für den perfekten Liebhaber relevant sind, zusammenzutragen. Sie existieren alle schon, sind aber im Meer der Informationsvielfalt schwer zu identifizieren. Die Flut der Ratgeber ist grenzenlos und die meisten befassen sich nur mit Teilbereichen und ich will ihr keinen weiteren dieser belanglosen Beziehungsratgeber á la ‚Reden sie über ihre sexuellen Vorlieben‘ oder ‚Die 20 besten Stellungen‘ hinzufügen. Dies ist auch keines der Pickup-Bücher mit Methoden, wie Sie eine Frau ins Bett tricksen können. Meine Intention ist vielmehr, das existierende Wissen ergänzt um meine Erkenntnisse aus der Praxis zu einer stimmigen Philosophie für die Sexualität des Mannes zu vereinen.


Eines verspreche ich Ihnen dabei: Ich werde die Dinge beim Namen nennen. Verzeihen Sie mir schon jetzt die ordinäre Sprache, aber ich kann nicht gleichzeitig in einem Buch Dirty Talk predigen und nur medizinisch klingende Begriffe wie Penis, Vulva und Vaginalsekret verwenden.  Political Correctness, aktuelle gesellschaftliche Normen, religiöse Moralvorstellungen oder sonstige limitierende Gedankenkonstrukte und Kopfgeburten interessieren mich dabei nicht, weil all dies beim Sex nicht zu interessieren hat. Alleine schon, weil vieles davon Teil des Problems ist, in dem der moderne Mann und somit unsere Sexualität sich befinden. Es ist wie es ist. Und es ist an der Zeit, dass es endlich gesagt wird.


Nun was ist es, was mich dazu befähigt, Ihnen werter Leser etwas beizubringen? Ich nehme die Frauen, wie sie in ihrem Innersten sind und folge meiner Natur. Dazu beherrsche ich vielleicht ein paar Kniffe, die im Mainstream noch nicht angekommen sind oder zumindest nur den begabten und lernwilligen Männern bekannt sind. Aber vor allem ist es etwas, dass ich begriffen habe, sozusagen die zentrale Botschaft dieses Buchs:


Irgendwann Ende der 60er ist die Weltöffentlichkeit auf einen kleinen Knubbel oberhalb der Vaginalöffnung aufmerksam geworden. Ganze Bücher haben sich damit beschäftigt, wie man ihn den findet und was mit ihm getan werden muss. Es hieß, damit könne man Frauen zum Orgasmus bringen und seit dem rubbeln und lecken Generationen von Männern auf diesem armen Ding herum.


Dann irgendwann in den 90ern wurde die Weltöffentlichkeit auf eine geriffelte Fläche in der Vagina aufmerksam. Ganze Bücher beschäftigten sich damit, wie dieser Punkt denn zu finden sei und wie man daran zu quetschen, rubbeln und drücken habe. Es hieß, damit können die Frauen einen Vaginalorgasmus erleben und seitdem starten Männer regelmäßig Expeditionen in die unergründeten Tiefen des weiblichen Körpers, auf der Suche nach dem sagenumwobenen G-Punkt.


Und in den letzten Jahren sickert schön langsam in die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit, dass Frauen auch abspritzen (neudeutsch squirten genannt) können. Jetzt beschäftigen sich wieder ganze Bücher mit diesem Thema und der Frage wie denn das zu erreichen sei und woher denn diese Flüssigkeit käme und aus was die überhaupt besteht. Es heißt, damit kann man Frauen zum Vollkörperorgasmus bringen und so hecheln die Männer jetzt in diese Richtung los, immer auf der Suche nach dem heiligen Kral „Weiblicher Orgasmus“.


Was aber bei all diesem Gerubbel, Gelecke und Gefingere übersehen wird (und jetzt kommt die zentrale Botschaft wirklich):


Sie werden eine Frau mit diesem ganzen Gerubbel, Gelecke und Gefingere nur dann zum Orgasmus bringen, wenn sie schon geil ist. Sie werden eine Frau mit diesem ganzen Gerubbel, Gelecke und Gefingere nicht geil machen können!


Da kommt uns unser männlicher Verstand und die Art zu denken, die die moderne Zivilisation erforderlich macht, in die Quere. Wir denken in Ursache und Wirkung. Wir denken in sequentiellen Anleitungen und wir behandeln unsere Frauen wie Computer in die wir  nur einen gewissen Input (= ausdauerndes Gerubbel, Gelecke und Gefingere) eingeben müssen und dann den erwarteten Output (= mindblowing Orgasmus) geliefert bekommen. Und dann sind wir grenzenlos enttäuscht, wenn wir nur ein trockenes ‚Error by allocating orgasmic ressources in female main processing unit‘ bekommen. Und wie wir Männer nun mal sind, suchen wir verzweifelt nach der Ursache, was denn falsch war an unserem Gerubbel, Gelecke und Gefingere. Und wir versuchen es mit anderem und noch ausdauernderem Gerubbel, Gelecke und Gefingere. Schließlich funktioniert das bei uns Männern doch auch so. Und irgendwann kommen wir zur Erkenntnis, dass das alles nichts bringt und die Frau kaputt sein müsse. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass die meisten Frauen mit diesem Gerubbel, Gelecke und Gefingere doch zum Orgasmus kommen und übersehen dabei, dass diese gelernt haben, sich selbst geil zu machen, in dem sie sich ihrem Kopfkino hingeben und so die Basis für ihren Orgasmus selbst legen. Dann handelt es sich aber nicht mehr um Sex zwischen einem liebenden Paar, sondern um Selbstbefriedigung mit männlicher Beteiligung. Der Mann spielt quasi die Rolle des Vibrators. Liebhaber ist er dann aber keiner mehr.


Und wenn Sie das jetzt in seinem ganzen Umfang und mit allen Konsequenzen begriffen haben, dann können Sie dieses Buch getrost  zur Seite legen.


Außer vielleicht, Sie wollen noch wissen, wie man eine Frau denn sonst geil macht.


Gehen Sie diesen Weg oder gehen Sie ihn auch nicht. Aber wenn Sie ihn gehen wollen, gehen Sie ihn ganz. Es geht nicht nur um Sexualtechniken, denn es reicht nicht diese zu kennen. Es reicht auch nicht, diese zu beherrschen. Es geht um mehr. Viel mehr. Es geht darum Mann zu sein. Es geht darum seine Frau, Frau sein zu lassen. Es geht darum zu lieben und geliebt zu werden. Und es geht darum, diese Liebe mit Können zu zelebrieren.





11. Was Frauen wirklich geil macht


Im Vorwort hab ich die wichtigste Regel für den Sex mit einer Frau  schon erklärt und weil es so wichtig ist, hier einfach nochmal zur Erinnerung:

Du wirst eine Frau mit diesem ganzen Gerubbel, Gelecke und Gefingere nur dann zum Orgasmus bringen, wenn sie schon geil ist. Du wirst eine Frau mit diesem ganzen Gerubbel, Gelecke und Gefingere nicht geil machen können!


Ich will, dass du das wirklich begreifst, in seinem ganzen Umfang und mit allen Konsequenzen begreifst, es ist die mit Abstand wichtigste Lektion in diesem Buch.


Denke jetzt einmal an deine eigenen Erfahrungen. Stell dir normalen Sex mit deiner Frau vor. Du liegst neben deiner Frau und beginnst mit dem Sex. Du streichelst sie, vielleicht machst du ihr auch ein paar Komplimente, küsst sie und ihre erogenen Zonen und gibst dir alle Mühe sie geil zu machen. Dann gehst du mit dem Kopf zwischen ihre Beine und beginnst ihre Klitoris zu lecken. Was macht deine Frau? Sie schließt ihre Augen, stimmt‘s? Wahrscheinlich hatte sie sie sogar vorher schon zu. Warum schließt sie ihre Augen beim Sex? Sie macht das nicht, um sich besser auf das, was du gerade machst konzentrieren zu können, nein sie macht das, damit sie sich besser in ihre eigene Welt flüchten kann. Genauso, wie sie die Augen schließt, wenn sie es sich selbst macht. Dabei schließt sie auch nicht die Augen, um besser spüren zu können wie ihre Finger sich auf ihrem Kitzler anfühlen. Hast du schon mal eine Frau mit offenen Augen wichsen sehen (außer natürlich die vor der Kamera, denen der Regisseur sagt, sie sollen lüstern ins Objektiv blicken)? Sie muss sich, um wirklich geil zu werden, etwas vorstellen. Sie muss einen Ersatz finden, für das, was du ihr gerade nicht gibst. Sie meint das auch gar nicht böse und so gut wie alle Frauen kennen es auch gar nicht anders und halten das für völlig normal. Frag sie doch einfach mal gerade heraus, was sie sich gerade vorgestellt hat. Irgendwann hat sie gelernt, dass sie sich Sexfantasien vorstellen muss, um zum Orgasmus zu kommen und die, die es noch nicht gelernt haben, kommen meistens nicht zu einem und stempeln sich irgendwann selbst als frigide ab. Jedenfalls ist sie mit geschlossenen Augen nicht bei dir und du spielst gerade Vibrator. Versteh mich nicht falsch, es ist nichts Schlimmes an dieser Art von Sex. Ich zieh auch nicht immer das volle Programm durch und gebe ab und an auch mal gerne den Vibrator (und ich habe ihn jahrelang, in Befolgung weiblicher Sexualmaximen und kniggeartige Sexualratgeber, gegeben – darum bin ich auch ein guter Vibrator). Der Sex ist O.K. und sie kommt dabei auch zum Orgasmus, zumindest wenn ich einen guten Vibrator abgebe und sie eine geile Phantasie findet. Sie macht es schlicht und einfach, um mir dabei zu helfen sie zum Höhepunkt zu bringen. Ich kenne es aber auch anders. Sehr viel anders. Wenn du es einer Frau richtig besorgst, dann brauchst du ihre Hilfe nicht, nicht beim ersten und nicht beim zehnten Orgasmus. Und sie kann dir in die Augen sehen beim Sex. Denn es geht immer um die Augen, es bedeutet nichts ohne die Augen! Wenn du es einer Frau richtig besorgst, dann kannst du es ihr sogar verbieten zu Kommen und sie wird es trotzdem tun. Du kannst sie gegen ihren Willen dazu zwingen zu kommen. Wie das geht? Indem du aufhörst den Vibrator zu spielen und beginnst ihre Sexphantasie zu werden.


Frauen ticken beim Sex schlicht und einfach anders als wir Männer. Uns reicht der Anblick einer schönen Frau oder auch nur eines Körperteils und ein wenig der richtigen physischen Stimulation und der Orgasmus ist garantiert. Um Frauen richtig heiß zu machen, bedarf es um vieles mehr. Klar ist es ein Vorteil hübsch auszusehen, aber mit dem Äußeren alleine wirst du beim Sex keinen Blumentopf gewinnen. Dein Äußeres ist nur insofern von Belang, als es deinen Handlungen Bedeutung und Rahmen gibt. Spricht dein Aussehen die Frau an, so kommst du vielleicht leichter zum Sex und du hast vielleicht einen Bonus als Ausgangsposition um sie geil zu machen, doch wenn du dich als unfähiger Liebhaber erweist, wird die Nacht ohne weibliche Lust oder zumindest mit geschlossenen Augen von statten gehen. Ein schöner Mann der eine Frau weder psychisch noch physisch stimulieren kann, ist ein miserabler Liebhaber. Ein schöner Mann, der zwar gelernt hat eine Frau physisch zu stimulieren, der wichsen, lecken und 2 Stunden ficken kann, ist immer noch ein miserabler Liebhaber. Ein Mann der es schafft, eine Frau psychisch zu stimulieren, ist schon mal ein guter Liebhaber, auch wenn er vielleicht nicht alle physischen Tricks drauf hat. Selbst wenn er optisch nicht ansprechend ist, wird die Frau mehr Spaß am Sex mit ihm haben, als mit dem unfähigen Beau. Um mit einer Frau einmal Sex zu haben musst du für sie sexuell attraktiv sein – also körperlich und/oder sozial attraktiv. Um mit einer Frau öfter Sex zu haben, musst du ein guter Liebhaber sein. Außer die Frau hat keine besseren Alternativen. Dann bist du vielleicht ein Mann der öfter mit der Frau Sex hat, aber bei weitem nicht so oft, wie du es gerne hättest und du wirst Geschichte sein, sobald die Frau eine bessere Alternative findet. Wenn du ein guter Liebhaber bist, dann wirst du vielleicht sogar öfter Sex haben, als dir lieb ist. Und wenn du ein sensationeller Liebhaber bist, dann treten selbst körperliche und soziale Attraktivität in den Hintergrund. Wenn du ein Paar siehst, bei dem sie offensichtlich um Welten attraktiver ist als er, dann ist auf die Frage ‚Was findet die denn an dem da?‘ nicht immer nur sein wirtschaftlicher Wohlstand die Antwort.


Ich kenne Göttinnen, die haben mindestens 50 Nummern von Männern in ihrer Kontaktliste, die binnen 10 Minuten an ihrer Haustüre kratzen würden, wenn sie nur die leiseste Andeutung machen würden, es könnte eventuell zum Sex kommen. Und doch setzen die sich ins Auto, fahren zwei Stunden zu mir, nehmen sich ein Hotelzimmer, fahren am nächsten Morgen wieder zwei Stunden heim, um dann übermüdet im Büro zu sitzen, nur um Sex mit mir zu haben. Mit meinem Äußeren kann ich das leider nicht ausreichend begründen und auch mein sozialer Status kann dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen, da es sich um explizit sexuelle Beziehungen handelt. Diese Frauen wissen, dass ich eine Ehefrau habe und dass ich diese um keinen Preis der Welt verlassen werde, weil ich sie abgöttisch liebe. Der Grund kann also nur der Sex an sich sein. Und was unterscheidet den Sex mit mir, mit einer Nummer mit einer von den 50 Nummern? Da ist etwas, was diese Frauen tief im Inneren berührt, etwas das ihre geheimsten und zum Teil selbst nicht gekannten Sehnsüchte befriedigt, etwas das sie nicht an jeder Hausecke bekommen und Sex bekommt eine attraktive Frau an jeder Hausecke, wenn sie wollte. Auch mit attraktiven Männern, mit attraktiveren Männern als mir. Auch mit reicheren Männern und sogar mit reicheren und attraktiveren Männern. An physischer Stimulation ist an diesen Göttinnen sicher auch schon alles ausprobiert worden, was die sonstigen Sexualratgeber so alles hergeben, schließlich diskutieren wir darüber auch schon seit 50 Jahren in aller Öffentlichkeit. Sie wurden geleckt und gefingerlt und penetriert und weiß der Kuckuck was nicht alles sonst noch. Es ist etwas, das mehr ist als physische oder soziale Attraktivität und physische Stimulation. Und es ist auch nicht die große Liebe, denn die bekommen sie bei mir nicht. Sie sind sich von Anfang darüber bewusst, dass sie diese bei mir nicht bekommen werden und auch nicht die geringste Hoffnung besteht. Es sind also nicht einmal die Gefühle, die diese Frauen in meine Arme treibt. Es ist die Tatsache, dass ich sie so nehme wie sie in ihrem Innersten sind, so wie sie von der Evolution, der Natur geschaffen wurden. Ich ficke nicht ihren Körper und nicht einmal ihren Verstand. Ich ficke ihre Seele. Ich gebe (nicht spiele!) ihnen den Mann, den ihre innerste Natur attraktiv findet. Ich gebe ihnen einen richtigen Mann, einen dominanten Mann, einen intimen Mann. Einen Mann der fühlt und nicht denkt, einen Mann der weiß was er will und nicht fragt, einen Mann der schon wusste wer sie sind, bevor sie es selbst wussten und weil ich das alles bin, bin ich ein Mann der ihnen Orgasmen geben kann.


Bei Frauen geht Geilheit über die Psyche und nicht über optische Reize. Sie finden Männer geil, die den Eindruck machen, als können sie sie und ihre Kinder versorgen und beschützen. Und diese Fähigkeit demonstrierst du nicht mit Finger- oder Zungenfertigkeit und auch nicht damit, deinen Hintern vor und zurück bewegen zu können. Diese Fähigkeit demonstrierst du mit Dominanz, mit Selbstbewusstsein, mit Empathie, mit der Bereitschaft Gefühle zuzulassen und dem Vermögen welche hervorzurufen, mit ehrlichem Interesse für sie und ihre Bedürfnisse. Es sind die gleichen Kriterien, die die Frauen bei der Partnerwahl anwenden. Wieso sollte es auch anders sein. Du als Mann findest doch auch das geil, auf was du bei der Partnerwahl achtest. Du achtest doch auf ihr schönes Gesicht, auf ihre makellose Haut, auf ihre Brüste, auf ihre Taille, auf ihre breiten Hüften, langen Beine und ihren Hintern (und komm mir jetzt ja nicht mit dem Charakter – hast du je einen geilen Charakter gefickt?). All die Eigenschaften die in deinem Steinzeithirn darauf hindeuten, dass die Frau gesund ist und fähig ist, gesunde Kinder zu gebären. Und Frauen finden eben das geil, was dich in ihrem Steinzeithirn zu einem potentiell guten Ernährer und Versorger macht. Alles was darauf hindeutet, dass du dich nicht direkt nach dem Sex aus dem Staub machst und sie ihrem Schicksal überlässt, ist für Frauen attraktiv und attraktiv bedeutet im Endeffekt immer sexuell attraktiv = geil. So fühlen (nicht denken!) sie und das machen sie unbewusst. Das ist das, was die Evolution mit ihrem Selektionsprozess über hunderttausende von Jahren aus ihnen gemacht hat. So sind sie geschaffen und das kann ihnen auch kein Feminismus und keine Erziehung und auch sonst nichts austreiben.


Das abstruse daran ist, das es sie wie in meinem Fall nicht einmal stört, dass ich mich nach dem Sex aus dem Staub machen werde und sie das vorher schon wissen. Natürlich werden diese Frauen mit einem anderen Mann Sex haben, wenn sie einen finden der es drauf hat und sich nicht aus dem Staub macht, aber bis sie den gefunden haben, schlafen sie eben mit mir. Da ist kein logischer Denkprozess dahinter, da ist ein Bedürfnis nach einem richtigen Mann in ihnen und wenn sie den nur für ein paar Stunden und nicht ein ganzes Leben haben können, dann nehmen sie das in Kauf.


Und so machst du eine Frau geil, indem du Eigenschaften verkörperst, die die richtigen evolutionären Signale senden:


Dominanz = Er ist selbstbewusst und erfolgreich und kann mich und meine Kinder versorgen und beschützen


Leidenschaft = Er hat das Herz am richtigen Fleck und wird mich nicht im Stich lassen


Empathie = Er kann sich in mich hineinversetzen und wird mir helfen, wenn ich Hilfe benötige


Attraktivität = Er ist gesund und ich kann mit ihm aller Voraussicht nach gesunde Kinder zeugen und er wird noch am Leben sein, wenn diese Kinder geboren werden.


Und diese Signale funktionieren auch nur in ihrer Kombination. Dominanz ohne Leidenschaft ist kalt. Leidenschaft ohne Dominanz ist hilflos. Leidenschaft ohne Empathie ist ungestüm. Attraktivität ohne Leidenschaft ist arrogant. Empathie ohne Dominanz ist mitleidsvoll. Dominanz ohne Attraktivität ist unglaubwürdig. usw., usf.


Eine sich auf der Partnersuche befindliche Frau hat Männer mit solchen Eigenschaften schon getroffen. Dominante Männer und leidenschaftliche und empathische und attraktive. Höchstwahrscheinlich hat sie aber noch keinen dominanten, leidenschaftlichen, empathischen und für sie attraktiven Mann getroffen. Hätte sie das, so wäre sie nicht auf der Partnersuche. Verkörperst du eine oder zwei dieser Eigenschaften, bist du ein begehrenswerter Mann. Verkörperst du alle, bist du ein Gott.


Nur wenn du alle diese Eigenschaften ausreichend in dir vereinst und sie der Frau gegenüber glaubhaft zeigen kannst, wirst du als richtiger Mann wahrgenommen werden und deine Frau ohne ihre Mithilfe geil machen können. Und erst wenn du alle diese Eigenschaften ausreichend verkörperst, wirst du auch mit deinem Gerubbel, Gelecke und Gefingere deine Frau zu einem Orgasmus bringen, der dir gilt und nicht dir als Vibrator. Der erste Orgasmus der dir als Mann gilt. Und dieser erste dir geltende Orgasmus, den eine Frau dir machtlos entgegenschreit und wuchtig ausströmt und hilflos zuckt und unwillkürlich zittert und tiefberührt weint, dieser erste Orgasmus wird dich zu einem anderen Mann machen. Zu einem Mann, der weiß was es heißt ein Mann zu sein. Zu einem der es nicht erzählt, nicht gelehrt, nicht vorgelebt, nicht eingeimpft und nicht gezeigt bekommt, was es heißt ein Mann zu sein. Zu einem Mann der weiß, was es heißt ein Mann zu sein, weil er es erlebt hat.




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